Vorbei sind die Zeiten, in welchen der Süßigkeitenschrank leer war, oder der Nachbar um Zucker gebeten werden musste. Endlich kann sich jeder selbst versorgen, wenn Liebeskummer vorhanden ist, oder einfach nur die Lust nach etwas Schokolade besteht. Doch wie funktioniert das Drucken von Süßigkeiten nun eigentlich? Um einen guten Vergleich zu bestehenden Produkten zu machen, muss nur Cappuccino, oder Kaffee in Betracht gezogen werden. Mit Hilfe einen Pulvers ist es auch beim 3D Drucker möglich, die gewünschten Lebensmittel schnell und sicher drucken zu können. Dabei wird vor allem auf die Hilfe einer Walze gesetzt, welche eine hauchdünne Schicht von diesem Trockenpulver auf die Druckoberfläche aufträgt. Anschließend wird mit einem Tintenstrahl-Druckkopf ein feiner Wasserstrahl auf die Zuckerschicht gesprüht.

Vom Drucker zur Süßigkeit, werden viele Schichten benötigt

suessigkeiten 3d gedruckt

Nun tritt der eigentliche Verwandlungsprozess ein, welchen viele schon aus der Küche kennen. Das Pulver wird bei Kontakt mit dem Wasser sofort kristallisiert. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Zucker schließlich hart geworden ist. Nun sorgt die 3D Druck Technik dafür, dass dieser Vorgang immer und immer wieder durch mehrere aufeinander liegende Schichten wiederholt wird. Nach einer Stunde können somit Süßigkeiten mit einer Höhe von 2,5 cm entstehen. Das entspricht einem großen Gummibärchen. Gerade wenn noch etwas Besonderes für den Freund, oder die Freundin gesucht wird, kann solch eine Süßigkeit aus dem 3D Drucker zu einer echt tollen Geschenkidee werden. Hierbei dauert es zwar eine Zeit lang, bis die Süßigkeit gedruckt vollständig gedruckt wurde, aber es kann somit ermöglicht werden, eigenständig, Süßigkeiten herstellen zu können, bzw. zu drucken.

Ein 3D-Drucker ist besser, als industrielle Herstellung

Ganz gleich, ob es sich nun um eine einmalige Sache handelt, oder nicht, diese Möglichkeit des Druckens, sorgt für süße Augenblicke. Das Beste an dieser Süßigkeit aus dem 3D Drucker ist aber, dass diese am Ende glitzern werden. Sie haben also noch einen ganz individuellen Effekt, welcher sie von anderen Süßigkeiten unterscheidet.

Der Druckerbesitzer weiß aufgrund dieser Druck-Technik auch, dass es sich hierbei nur um Zucker handelt. Industriezucker, oder vergleichbar chemische Stoffe, können somit gar nicht erst in die Süßigkeit gelangen. Wer sich gelegentlich mal etwas Besonderes gönnen möchte, kann mit dieser Methode sich selbst, aber auch andere überraschen. Wie wäre es mit individuellen Zuckerwürfeln? Auch das ist mit solch einem 3D Drucker möglich. Vorbei sind die Zeiten in welchen Zuckerwürfel einfach nur weiß und eckig waren. Bunt und vor allem einzigartig in der Form, kann ein Highlight auf jeder Party werden. Hierbei lohnt es sich, kreativ zu sein. Ganz gleich, ob diese Zuckerwürfel dann nur im privaten Bereich, oder gleich von Restaurants oder Konditoreien angeboten werden, ein Hingucker sind sie alle Male.

Comments Off on Nie mehr einen leeren Süßigkeitenschrank haben

Einen Kuchen zu backen, bekommen die meisten noch hin. Wenn es aber dann an die Verzierungen geht, sieht das Ganze schon etwas komplizierter aus. Damit auch wirklich jeder sich an einen komplizierten Kuchen, oder gar Torte wagen kann, gibt es den 3D Drucker. Mit einem 3D Drucker werden einem völlig neue Möglichkeiten ermöglicht. Ganz gleich, in welche Richtung die Verzierungen und Dekorationen gehen sollen, die 3D Technik erfordert keine ruhige Hand.

Der Drucker kann auf dem Millimeter genau, komplizierte Formen, oder Vergleichbares drucken, welche in der Regel nur noch auf dem Kuchen, oder der Torte platziert werden müssen. Bei den Materialien handelt es sich in der Regel um Zuckerguss. Zuckerguss ist ein Material, welches sich natürlich auch im Supermarkt kaufen lässt, aber längst nicht so spannend ist, wie das aus dem Drucker. Denn hierbei glänzt der Zuckerguss. Doch wie sieht das nun genau aus, mit dem Kuchen aus dem 3D Drucker? Ist es wirklich möglich, einen kompletten Kuchen aus dem 3D Drucker zu bekommen?

Mit der richtigen Zuckermasse, schnell zum eigenen Kuchen kommen

brownie mit 3d teig machen

Wenn nicht nur auf Zuckermasse und Co. gesetzt werden möchte, sollte sich der Interessent in Richtung Barcelona orientieren. Denn dort hat es sich jetzt eine Firma zur Aufgabe gemacht, Kuchenteig aus dem 3D Drucker herzustellen. Dabei werden ausschließlich frische Zutaten verwendet. Auch hierbei kann es nur mit einem schichtweisen Aufbau funktionieren. Wie im echten Leben auch, ist es hierbei von Vorteil, wenn die Schichten nach und nach gedruckt werden.

Nur auf diesem Weg ist es dann möglich, am Ende einen vollwertigen Kuchen in den Händen zu halten. Auf Wunsch können somit völlig neue Sorten entstehen, welche so garantiert in keinem anderen Schaufenster, oder beim Konditor um die Ecke zu finden sein werden. Wenn jemand noch das perfekte Geschenk sucht, so macht ein Kuchen aus dem Drucker mehr als ein besonderes Geschenk her. Doch solch ein 3D Drucker, welcher Teig und Co., welcher dann auch für Pizza verwendet werden soll, kann deutlich mehr, als nur drucken. Die meisten Geräte sind W-Lan fähig. Deshalb ist es möglich, das Internet in den Prozess mit einzubinden. Das macht es deutlich leichter, die benötigten Materialien aus dem Internet zu bekommen und dann gleich auszudrucken. Gut möglich, dass dies auch die Zukunft sein wird.

Modernste Teig – 3D Drucker sind hochqualitativ und einfach zu bedienen

Etwas aus dem Internet gefällt und muss nicht erst bestellt werden, sondern kann gleich ausgedruckt werden. Was heute mit dem normalen Drucker und einer Internetseite vollkommen normal ist, wird dann auch mit Gegenständen möglich sein. Einfach mal ein kleineres Modell des neuen Lieblingsautos ausdrucken können, wird schon bald der Normalität angehören. Gerade Sammler werden diese Möglichkeit nicht mehr aus den Händen geben. Gut möglich, dass es bald Sammelfiguren geben wird, welche ausschließlich aus dem 3D Drucker stammen. Doch bevor es ans sammeln geht, müssen erst mal die einfachen Prozesse reibungslos von statten gehen können. Jene Drucker, welche Teigwaren drucken sollen und können, funktionieren dann auch mit einem Touchscreen. Damit kann der Benutzer die gewünschten Teige auch individuell zusammenstellen, oder Planen. Der Drucker funktioniert dann wie eine Mini-Küche auf dem Schreibtisch. Was sich alles wie ein Märchen anhört, wird dann schon bald Realität werden.

Bis zum Rezept Drucker, dauert es noch ein paar Jahre

tarte mit 3d druck in zukunft

Bis das Rezept aus dem Internet aber nun Wirklichkeit werden kann, werden noch ein paar Jahre vergehen. Dennoch kann schon heute anhand viele kleiner Gegenstände aus Zucker herausgefunden werden, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis sich der erste Mensch, sein Essen aus dem Drucker holen wird. Dabei wird solch eine 3D Technik den Bäcker um die Ecke nicht ersetzen können. Der Bäcker, oder Konditor wird es aber einfacher haben, mit dieser Technik, noch kompliziertere Formen und Farben erstellen zu können und damit viel Zeit zu sparen. Die Zukunft der Backwaren kann mit einem 3D Drucker noch schöner ausfallen. Vorbei werden die Zeiten sein, in welchen bestimmte Backwaren, gleich aussehen. Semmeln könnten somit eine neue Farbe, oder gar Muster bekommen.

Die Semmel am Sonntagmorgen wird somit zum individuellen Erlebnis. Zwar kann ein Drucker die Qualität von einem echten Bäcker, oder von Hand hergestellten Waren nie erreichen, doch das muss es auch nicht. Wer etwas Abwechslung in den Lebensmittelalltag bringen möchte, ist mit einem 3D Drucker gut bedient. Derzeit kann solch eine 3D Technik für Lebensmittel eher als Spielerei angesehen werden. Aber vielleicht wird genau dieser erste Schritt in Zukunft es ermöglichen, dass sich Unternehmen eine neue Methode einfallen lassen, Kuchen, oder gar Torten, ohne Unterschiede zum Bäcker, herstellen zu können.

  • Posted on 25. January 2016
  • Written by 3dworld
  • Categories: Küche
Comments Off on Kuchen backen leicht gemacht

Wenn ihr ein 3D Modell für den Druck oder eine Video – Animation gestalten wollt, müsst ihr zuerst einmal gar nicht so sehr auf eine wirklichkeitsgetreue Darstellung achten, solange ihr am Computer arbeitet. Ihr erstellt Objekte und Sequenzen für den 3D Druck anhand der sichtbaren Gitternetzmodelle, den „Meshes“. Den inneren Aufbau der Modelle könnt ihr in Bezug auf die reale Funktionsweise dabei getrost vergessen. Aber, wie viele von euch sicherlich schon festgestellt haben, verhält sich das völlig anders, wenn ihr einen 3D Drucker benutzen wollt.

Für einen 3D Druck müssen die Objekte geschlossen sein

Hersteller – Firmen von 3D – Druckern reden im Zusammenhang von geschlossenen Objekten gerne von „wasserdicht“. Letztendlich bedeutet dies, dass das Modell nicht nur auf dem Computerbildschirm, sondern auch in der realen Welt existenzfähig sein soll. Manchmal kann es wirklich ein großes Problem darstellen, herauszufinden, wo in einem Modell ein Fehler steckt. Sehr hilfreich ist in einem derartigen Fall zum Beispiel die AccuTrans Software, die genau diese problematischen Stellen für den 3D Druck visuell hervorhebt.

Objekte müssen „mannigfaltig“ sein, um einen Druck in 3D zu ermöglichen

Die genaue Definition von „Mannigfaltigkeit“ in Bezug auf den 3D Druck ist sehr mathematisch. So wird ein Drahtgittermodell „nicht-mannigfaltig“, wenn es Seiten und Kanten hat, an denen sich zwei Objekte berühren. Wenn zum Beispiel zwei Würfel eine gemeinsame Kante haben, wird diese Kante also von vier Eckpunkten geteilt. Nun gilt es, die nicht-mannigfaltige Bereiche zu identifizieren.. Dafür ist zum Beispiel die 3D Grafiksoftware „Blender“ bestens geeignet.
Die maximale Größe eures Objekts und die minimale Wandstärke sind abhängig von der Produktionsmethode die ihr wählen wollt.

Korrigiert die Normalen in eurem 3D Modell

Bei allen Oberflächen eures 3D Modells müssen die Normalen in die richtige Richtung weisen. Wenn euer Modell seitenverkehrte Normale beinhaltet, können 3D Drucker nicht die Innen- bzw. Außenseite von eurem „Mesh“ oder Modell bestimmen.
Alles in allem gilt, dass die Vorgehensweise um Modelle für einen 3D Druck zu erstellen etwas anders ist, als für einen herkömmlichen Druck. Es ist aber nicht sehr schwierig, wenn ihr die genauen Spezifikationen von Anfang an beachtet und ihr euch erst einmal in die Materie eingearbeitet habt.


3D Modelle mit „3D Authoring Tools“ im richtigen Dateiformat exportieren

Für zahlreiche 3D Drucker müsst ihr eure Designs in STL, OBJ, X3D, Collada und VRML97/2 exportieren. Wenn ihr noch kein „3D Authoring Tools“ habt, könnt ihr versuchen eure Datei mit MeshLab (offene Quelle, cross-platform, betriebssystemübergreifend ) oder AccuTrans (Windows, kommerzielle Software, gratis 30-Tage “Trial – Version”)  zu konvertieren.
Manche 3D Applikationen können keine STL, Collada or X3D Dateien exportieren oder aber sie exportieren Dateien, die später Verarbeitungsfehler bein 3D Drucken produzieren. In solchen Fällen bietet AccuTrans eine gute Lösung für euch. AccuTrans 3D ist ein 3D Objekt Konversions-Paket für Windows, das circa 20 $ kostet. Immerhin könnt Ihr es aber für 30 Tage gratis testen und werdet dabei sicherlich feststellen, dass sich diese verhältnismäßig geringe Investition, sehr schnell wieder bezahlt macht.
In AccuTrans 3D könnt ihr eure Datei importieren, bearbeiten und dann in eine Ausgabedatei speichern, die mit den meisten 3D Druckern kompatibel ist.
Bevor ihr dann irgend etwas anderes macht, überprüft ihr, ob die Skalierung eures Designs passt. Dann überprüft ihr, welche Datei-Formate AccuTrans lesen kann und exportiert euer Design indem ihr eines dieser Formate verwendet. Die meisten Anwendungen müssten in der Lage sein, Dateien nach DXF oder VRML zu exportieren.
Im Moment benutzt der jeweilige 3D Drucker lediglich die geometrischen Informationen eines Designs. Macht euch also keine Sorgen in Bezug auf Helligkeit und dergleichen.
Nun wollt ihr euer Design natürlich in Accutrans laden. Dafür startet Ihr das Programm und wählt im Datei-Menü den Punkt „öffnen aller bekannten Formate“. Dann könnt ihr euer Design ganz einfach hochladen.

Nicht vergessen: euer Mesh muss wasserdicht sein!

Überprüft, ob euer Mesh „wasserdicht“ ist, wenn Ihr das bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in irgendeiner Form gemacht habt. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme, könnt ihr AccuTrans überprüfen lassen, ob euer Mesh „wasserdicht“ ist. In diesem Fall gilt wirklich: doppelt hält besser. Also prüft euer Modell lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig, um Komplikationen beum 3D Druck zu vermeiden. 3D Drucker benötigen mannigfaltige Meshes, in denen keine Löcher sind. Stellt euch einfach vor, ihr würdet euer Design mit Wasser füllen. Würde es irgendwo heraus tropfen? Im Programm wählt Ihr aus dem Tools-Menü also einfach den Befehl ‘Check for Water-tight Meshes. Wenn ihr eine positive Meldung erhaltet, könnt ihr zum nächsten Schritt weiter gehen, wenn nicht, müsst ihr zurück zu eurer 3D App und euer Mesh noch einmal auf Löcher überprüfen.
Manchmal ist es auch hilfreich einfach das Werkzeug „Extrude Pseudo 2D Surface“ bei einem Design anzuwenden, bevor es exportiert wird. Hierfür wählt Ihr aus dem ‘Tools’ Menü ‘Extrude Pseudo 2D Surface’. Dort klickt ihr ohne irgendwelche Parameter zu verändern auf ‘Extrude’.
So exportiert ihr euer Design als Collada-Datei
Um euer Design letztlich als Collada-Datei zu exportieren, wählt ihr im Datei-Menü „Speichern mit Optionen / Save with options“. Hier speichert ihr den entsprechenden Dateiformat-Typ. Achtung: Deaktiviert „Quads“, da viele Importer von 3D Druckern diese nicht verarbeiten können. Überprüft zur Sicherheit die Skalierung eures Designs noch einmal. Es sollte eine maximale Größe von 35 x 40 x 40 cm (Höhe x Breite x Tiefe) haben. Dann klickt ihr auf „sichern“.

Tipp: Skaliert euer Design mit AccuTrans

Wenn der 3D Drucker anzeigt, dass euer Design zu groß oder zu klein ist um gedruckt zu werden., könnt ihr entweder zu eurer 3D Applikation zurück gehen um es zu skalieren, oder ihr lasst das mit AccuTrans für euch machen. In dem Menü ‘Save with options’ gebt ihr die passenden Werte in den „Scale Output Factor“ Feldern ein. Die neue Dimension wird im „Scaled Object“ Dialog angezeigt. Nun könnt ihr euer finales Produkt erstellen und die Datei hochladen.
Am Anfang ist es unter Umständen nicht ganz einfach ein Modell für den 3D Druck zu erstellen. Wenn ihr euch aber erste einmal eine Weile mit dem Thema auseinandergesetzt habt und planmäßig Schritt für Schritt vorgeht, wird euch das schon sehr bald perfekt gelingen.

  • Posted on 6. December 2014
  • Written by 3dworld
  • Categories: 3d druck
Comments Off on Was man beim 3D Druck von Modellen beachten muss