Wie weit die Menschheit mit der technischen Entwicklung in den letzten Jahren schon vorangekommen ist, zeigt sich im neuen Einsatz des 3D-Druckers. Zum ersten Mal wurde ein Teil in einem 3D-Drucker in der internationalen Raumstation ISS von Astronauten der NASA gedruckt. Obwohl es sich dabei nur um ein kleines Schild mit einem Spruch „Made in Space“ handelte, hat der Druck im FDM-Verfahren für eine Menge Aufsehen gesorgt. Im Rahmen des Projekts „3D-Printing in Zero-G Experiment“ ist es erstmals gelungen, den ersten Null Schwerkraft 3D-Drucker für den Einsatz im Weltall zu bauen.

Der Drucker muss sich selbst drucken können

Die Aussage mag etwas witzig klingen, hat aber einen ernsten Hintergrund. Der Sinn und Zweck eines 3D Drucker außerhalb der Erde auf der ISS ist die schnelle Beschaffung und eigene Herstellung von Ersatzteilen. Bis jetzt müssen die Mitglieder der ISS auf neue Ersatzteile warten, wenn es einen Defekt gibt. Die Lieferungen dauern oft mehrere Wochen, weswegen sich Raummissionen immer stark verzögern. Mit dem Einsatz eines 3D-Druckers im Weltraum können benötigte Ersatzteile einfach und schnell gedruckt werden.

Somit entfällt die lange Wartezeit, die Flexibilität der Besatzung steigt. Nun muss sich der Drucker natürlich auch selbst drucken können. Das bedeutet, dass der Drucker auch für sich selbst Ersatzteile herstellen muss. Es ist nämlich gar nicht so unwahrscheinlich, dass der Drucker nach einiger Zeit einen technischen Defekt aufweist. Das erste gedruckte Bauteil auf der ISS war sogar ein Ersatzteil für den Drucker, mit einer kleinen Aufschrift. Der Druck hat bewiesen, dass die Idee des 3D-Drucks im Weltraum umsetzbar ist und bei den weiteren Missionen auf jeden Fall auch zum Einsatz kommen kann.

Wie unterscheidet sich der 3D Drucker im Weltraum vom gewöhnlichen 3D Drucker zu Hause?

Der 3D-Drucker im Weltall muss natürlich viel größeren Kräften und Belastungen standhalten als der gewöhnliche Drucker im Wohnzimmer. Im Weltraum wirken andere Gravitationskräfte, die Schwerelosigkeit tritt ein. Diese Umstände erschweren das Drucken. Forscher haben einige Jahre gebraucht, um den 3D-Drucker so zu modifizieren, dass er auch unter den schwierigen Bedingungen arbeiten kann. Er hat ein Gehäuse aus Metall und ein kleines Sichtfenster erhalten, damit die Astronauten den Druckprozess genau beobachten können.

Bevor der 3D-Drucker jedoch auf der ISS in Betrieb genommen werden konnte, waren sehr viele Tests notwendig. Die Tests bestanden in der Regel aus Freiflügen, bei denen die Schwerelosigkeit simuliert wurde. Es stellte sich dabei heraus, dass das gedruckte Bauteil aufgrund der veränderten Kräfte im Weltall schwerer von der Herstellungsfläche des Druckers lösbar war. Daher sollen noch weitere Test zur Optimierung des Verfahrens folgen.

Günstige und einfache Ersatzteile

Der 3D-Drucker im Weltraum kann aber nicht nur auf der ISS eingesetzt werden. Die NASA plant den Einsatz dieser Geräte bei der bald anstehenden Mars-Mission, da damit einfach und günstig Ersatzteile gedruckt werden können. Bis jetzt ist das die einzige Möglichkeit, auf dem Mars Ersatzteile herzustellen, ohne weitere Materialien liefern zu müssen.

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Wer seinen Geldbeutel etwas entleeren und auf eine andere Art und Weise essen gehen möchte, ist bei Food Ink. genau an der richtigen Adresse. Das Restaurant stellt nämlich nicht nur alle Gegenstände wie Stühle, Tische und Geschirr in 3D-Druckern her, das Essen wird ebenfalls gedruckt. Das erste Restaurant eröffnete im vergangenen Jahr in London. In enger Zusammenarbeit mit ausgezeichneten Starköchen und Architekten wurde das Projekt vom spanischen Startup Natural Machines ins Leben gerufen und kam sowohl beim Publikum als auch bei Kritikern sehr gut an.

Wie genau funktioniert gedrucktes Essen?

Beim gedruckten Essen handelt es sich natürlich nicht um komplette Gänge mit Fleisch oder Fisch, wie aus dem Restaurant bekannt. Food Ink. setzt in diesem Sinne mehr auf das Aussehen des Essens und den Herstellungsvorgang, der Geschmack soll aber natürlich auch nicht leiden. Einige Köche sind mehrere Stunden am Tag damit beschäftigt, Pürees aus Früchten und Gemüse herzustellen. Mit den frisch zubereiteten Pürees werden die 3D-Drucker dann befüllt und servieren dem Kunden das Essen direkt auf den Tisch.

Allerdings kommt das Essen nicht sofort, der Kunde muss natürlich warten, bis das Essen gedruckt ist. Das kann etwas dauern. Eines ist jedoch klar: das Essen ist frisch und auf jeden Fall lecker. Die 3D-Drucker platzieren dabei alles millimetergenau, das Auge isst schließlich mit. Aktuell bietet das Restaurant neun-Gänge Menüs an, ob der Gast davon satt wird, ist allerdings zu bestreiten. Beim Besuch des Lokals geht es mehr um das Erlebnis und das Staunen. Gestaunt wird darüber, wie weit die Technik heute ist. Möglicherweise werden Menschen in einigen Jahren gar nicht mehr kochen, sondern Maschinen die Arbeit übernehmen lassen. Gut aussehen tut das Essen nämlich auf jeden Fall.

Was kann man bei Food Ink. noch erleben?

Nur gedrucktes Essen? Nein, das wäre zu langweilig. Bei Food Ink. kann der Kunde noch viel mehr ausprobieren. Wer möchte, kann zum Essen auch eine VR-Brille anziehen. Mit der Brille wird die Wahrnehmung der Farben und Formen noch weiter verstärkt, sodass sich der Kunde beim Essen in seiner eigenen Welt befindet. Er merkt nichts von Außenstehenden und kann das Essen in voller Ruhe genießen. Zudem werden künstliche Gerüche in die Luft freigesetzt, um das Feeling noch weiter zu stärken. Ziel der Gründer von Food Ink., Antony Dobrzensky und Marcio Barradas, ist es, den Umgang mit Lebensmitteln und das Essen neu zu erfinden und erlebbar zu machen.

Für den Besuch des Lokals müssen Kunden allerdings wirklich tief in den Geldbeutel greifen. Rund 300 Euro kostet das komplette Menü im Restaurant. Ein Lokal soll bald in Berlin eröffnen, allerdings nur für einige Tage. Das Unternehmen möchte zuerst nur auf Events auftreten, bevor weitere dauerhafte Läden folgen werden, denn das Geschäft mit gedrucktem Essen ist nicht gerade günstig. Hinzu kommt, dass auch alle Möbelstücke und sogar das Geschirr im eigenen 3D-Drucker hergestellt werden. Das erhöht natürlich die ständig laufenden Kosten des Unternehmens. Bei allen Produkten wird darauf geachtet, nur Obst und Gemüse aus der Region zu verwenden. Damit unterstützt das Unternehmen die lokalen Bauern und fördert den Umweltschutz.

Ob der 3D-Drucker schon bald unsere eigene Küche revolutioniert, ist zurzeit sehr fraglich. Allerdings ist es erstaunlich, auf welche Ideen Menschen mit 3D-Druckern kommen und wie sie diese verkaufen. Möglicherweise gibt es bald schon Snack-Automaten, die innerhalb weniger Minuten ein individuelles Gericht für den Kunden drucken können.

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Die amerikanische Firma 3D-Systems hat für eine Ausstellung in New York ein Skateboard mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt. Das Ziel der Ausstellung war die Veranschaulichung der komplexen Strukturen und Gegenstände, welche schon heute mittels 3D-Druck entstehen können. So fiel das Augenmerk auf einen Gegenstand, den es zwar schon seit Jahrzehnten in seiner ursprünglichen Form gibt, bei dem aber immer noch Verbesserungspotential besteht.

Alles aus einem Stück

Der große Vorteil des 3D-Drucks ist, dass das komplette Board aus nur einem Stück besteht. Es gibt keine Verschraubungen, keine Klebestellen, alles wird mit einem einzigen Handstrich gefertigt. Die Einzigartigkeit in der Herstellung spielt eine enorme Rolle für die Stabilität des Produktes. Ein gewöhnliches Skateboard besitzt in der Regel viele Verschraubungen und Klebestellen – sie alle stellen natürliche Schwachstellen für Brüche etc. dar. Beim Skateboard aus dem 3D-Drucker gibt es sie einfach nicht.

Aufgrund des geringeren Materialeinsatzes reduziert sich auch das Gewicht des Skateboards um fast 50 %. Wenn ein gewöhnliches Skateboard etwas mehr als drei Kilogramm wiegt, bringt das Produkt aus dem 3D-Drucker ungefähr 1,5 Kilogramm auf die Waage und das alles bei sogar noch höherer Stabilität. Allerdings ist noch nicht alles aus demselben Material gemacht. Während des Druckes wird das Material getauscht. Die Fläche, auf der der Fahrer steht, besteht aus festem Nylon, die Achsen, an denen die Räder befestigt sind, dahingegen aus Karbon.
Der Gewichtsverlust ist aber nicht nur dem leichteren Material zuzuschreiben, sondern auch der Form. Denn von oben betrachtet, sieht das Skateboard nicht aus wie ein Herkömmliches.

Komplexe Berechnungen für die nötige Stabilität

Um eine höhere Stabilität auf dem Board zu gewährleisten, muss die Fläche nicht notwendigerweise aus einem geschlossenen Stück bestehen. Es ist sinnvoller, wenn die Fläche wie ein Gewebe konstruiert ist und kleinere „Löcher“ bzw. Hohlräume aufweist, welche mögliche Stöße und Schläge besser aufnehmen können als ein einfaches Board. Aus der Vogelperspektive sieht das Skateboard aus dem 3D-Drucker daher aus wie ein löchrige, alte Platte. Für Skater, die auf die Ästhetik des Boards einen gesteigerten Wert legen, mag das Design daher noch etwas gewöhnungsbedürftig sein.

Es ist gut vorstellbar, dass in der Zukunft viele Bauteile für Sportgeräte, aber auch für Autos und Flugzeuge mit Hilfe von 3D-Druckern hergestellt werden. Die Produkte bieten dann den Vorteil, dass sie so exakt und präzise gefertigt werden können, wie es bisher bei keinem anderen Verfahren möglich ist. Außerdem können durch neue Formen und Designs nicht nur die Stabilität verbessert, sondern auch das Gewicht drastisch reduziert werden. Das spart Zeit, Kosten und Ressourcen.

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Wer glaubt, dass 3D-Druck nur eine Spielerei für das eigene Zuhause ist, der liegt dabei falsch. Schon seit einigen Jahren wird das Prinzip des 3D-Drucks in der Industrie in einem sehr breiten Spektrum verwendet und überzeugt durch die Leichtigkeit, mit der neue Geräte und Elemente hergestellt werden können.

Das Haus, das im 3D-Drucker entstand

Die Idee klingt zwar noch etwas futuristisch, könnte aber tatsächlich bald Wirklichkeit werden. Bis jetzt war das Prinzip des 3D-Drucks ganz einfach: In einem Drucker wird ein Stoff geschmolzen. Eine dünne Spritze bewegt sich dann hin und her und zeichnet dabei bestimmte Strukturen nach, die gebaut werden sollen. Dabei ist die Größe des zu bauenden Objektes natürlich beschränkt, das Objekt muss kleiner sein, als die Dimension des Druckers.

Diesem Problem wurde nun ein Ende gesetzt. Forscher arbeiten mit Hochdruck an einem System, welches aus mehreren 3D-Druckern besteht. Diese Drucker arbeiten zusammen und können auch von außen bewegt werden. So können größere Strukturen, in Zukunft ganze Häuser, komplett aus einem 3D-Drucker hergestellt werden. Wie lange es allerdings noch zum ersten gedruckten Haus dauernd wird, ist zurzeit unbekannt.

Metall im 3D-Drucker

Bis vor einigen Monaten wurden 3D-Drucker nur mit Plastik gefüttert. Das hat den Hintergrund, dass Plastik extrem einfach zu schmelzen und zu bewegen ist. Es trocknet sehr schnell, wenn es an die Außenluft kommt, ähnlich wie bei einer Heißklebepistole. Allerdings gibt es viele Anwendungen, bei denen Gegenstände aus Plastik leider nicht die nötige Stabilität bieten. So muss zum Beispiel der Rahmen eines Autos nicht aus Plastik, sondern aus Metall hergestellt werden.

Da das Drucken mit einem 3D-Drucker in der Regel günstiger ist, als das Fräsen eines Metallstückes, wurden die 3D-Drucker nun so umgerüstet, dass sie auch Metall schmelzen können. Diese Weiterentwicklung ist allerdings nicht ganz so einfach, denn Metall schmilzt erst ab einer sehr hohen Temperatur und hat völlig andere Eigenschaften als sein Vorgänger.
Die ersten Gegenstände aus Metall wurden schon gedruckt, diese Methode soll in Zukunft noch weiter perfektioniert werden. Audi plant dabei in seinem Werk in Ingolstadt schon Prototypen für Autos aus dem Drucker. So sollen Autos in Zukunft ganz einfach auf einem 3D-Drucker hergestellt werden können. Bis dieser Traum wahr wird, werden allerdings noch viele Jahre vergehen.
Die Industrie hat die Stärken des 3D-Drucks erkannt und nutzt sie schon in vollem Maße aus. Es ist anzunehmen, dass sich dieser Bereich der Industrie auch noch weiterentwickeln wird, zum Beispiel werden schon weitere Stoffe gesucht, die in 3D-Druckern eingesetzt werden können.

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3D-Drucker, die im Nano-Bereich arbeiten, zeichnen sich im Vergleich zur herkömmlichen Produktion durch eine überragende Geschwindigkeit beim Drucken aus. Der Ausdruck kleinster Details, die eigentlich nur mit dem Mikroskop sichtbar sind, werden durch einen 3D Drucker im Nanobereich ganz genau dargestellt.

Die Schnelligkeit und die Präzision machen den 3D Drucker, der in Größenbereichen von 10-9m aktiv ist, zu einem Hochleistungsdrucker. Die Gebiete der Anwendung, in denen die 3D-Drucktechnik verwendet werden kann, sind breit gefächert. Die Medizin gehört auf jeden Fall zu den Forschungsfeldern, in denen der super leistungsstarke Nano-3D-Drucker eingesetzt werden kann. In anderen Industreibereichen, wie der Luftfahrt oder der Autoindustrie, sind die 3D-Drucker im Nanobereich womöglich der Weg in eine erfolgreiche Zukunft.

Der Nano-3D Drucker sorgt für mehr Tempo

Gebündelte Laserstrahlen machen aus dem flüssigen Harz, mit dem der Nano-3D-Drucker arbeitet, in Sekundenschnelle eine gehärtete Polymer-Produktlinie. Mit dem 3D-Drucker im Nanobereich werden neue Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt. Zeit ist Geld: Der 3D-Drucker spart in allen eingesetzten Bereichen Geld – Zeit, Material, Präzision – und spart somit für die Unternehmen erhebliche Produktionskosten. Die besten Ergebnisse werden mit dem Drucker im Nanobereich erzielt, wenn das Beschleunigen und das Abbremsen der einzelnen Einheiten exakt aufeinander abgestimmt worden sind.

Erst kürzlich wurde das deutsche Unternehmen Nanoscribe für seine Fortschritte in der Mikro- und Nanotechnologie im 3D-Druck ausgezeichnet. Durch die Kombinationen verschiedener Verfahren – Zwei-Photonen-Polymerisation und Galvotechnik – können unterschiedliche Materialen verarbeitet und sehr komplexe Strukturen hergestellt werden. Das Unternehmen druckte u. a. das Brandenburger Tor im Miniaturformat von 1 mm Höhe.

Die Firma Nanoscale hat ein Verfahren, das nano3DSenseTM, entwickelt, dass es jetzt sogar möglich machen soll, mikroelektronische Bauteile für den Fernseher zu drucken.

Die Forschung baut die Leistung des 3D-Druckers aus

Höher, schneller, präziser, die Forschung arbeitet rund um die Uhr daran, die 3D-Druck-Ergebnisse weiter zu optimieren. Die Ergebnisse der zahlreichen Gruppen, die an der Forschung beteiligt sind, sollen noch besser aufeinander abgestimmt werden, um die Forschungsergebnisse zu verbessern. Je höher die Geschwindigkeit der 3D-Drucker im Nanobereich, desto mehr Projekte können mit den leistungsstarken Geräten realisiert werden.

Winzig kleine Objekte, wie Präzisionsnadeln, die in der Produktion sonst aufwendig und unter hohem Materialverbrauch hergestellt werden müssen, können mit dem 3D-Drucker in einer Zeit gedruckt werden, die von den Menschen niemals erreicht wird. Die Spitzen eines Mikroskops sind eigentlich seit langer Zeit mit der Hand hergestellt worden, weil es bisher kaum Maschinen gab, die diese kleinsten Teilchen so präzise bearbeiten konnten. Der 3D-Drucker im Nanobereich arbeitet aber gerade bei den kleinsten Teilchen mit einem hohen Tempo und sehr genau, sodass die Handarbeit in Zukunft der Vergangenheit angehören wird und langfristig durch den kostengünstigeren 3D-Drucker im Nanobereich ersetzt werden wird.

  • Posted on 13. September 2017
  • Written by 3dworld
  • Categories: 3D-Bau
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Die Wirtschaft ist immer auf der Suche nach neuen Wegen zur Optimierung der Betriebsergebnisse und der 3D-Drucker gehört zu den technischen Geräten, die den Produktionsbereich bei Airbus inzwischen in vielen Bereichen unterstützen. Insbesondere Ersatzbauteile für Airbus werden verstärkt mit den leistungsstarken 3D-Druckern direkt im Werk angefertigt, um die Lieferung durch Zulieferer und die kostenintensiven Lagerungskosten einschließlich des notwendigen Platzbedarfs Schritt für Schritt zu reduzieren.

Mit dem 3D-Drucker wird die Airbus Eigenherstellung von Ersatzbauteilen gefördert und auch die Abhängigkeit vom Zeitplan der Zulieferfirmen gedrosselt. Die Materialersparnis durch den 3D-Drucker ist zudem so hoch, dass bei der Herstellung in Eigenproduktion enorme Mengen Rohstoffe und Kosten gespart werden können. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ebnet der 3D-Drucker für Airbus also den Weg in die Zukunft.

Airbus profitiert vom innovativen 3D-Druck

Nicht nur bei Airbus, sondern in allen industriellen Bereichen, ist der 3D-Drucker auf dem Vormarsch. Für Airbus eröffnen sich mit den Drucktechniken neue Horizonte, denn es sollen in Zukunft nicht nur Ersatzteile für die Flugzeuge schneller und leichter gebaut werden, sondern ganze Flugzeuge sollen mit Hilfe der neuen Verfahren angefertigt werden. Der rasante Fortschritt der Technik erlaubt es die einzelnen Bauteile mit höchstmöglicher Präzision und weniger Gewicht herzustellen.

Somit wird das Gesamtgewicht der Flugzeuge reduziert und weniger Treibstoff verbraucht. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern ist auch ein weiterer Pluspunkt, der sich in der Bilanz positiv bemerkbar macht. Die Stabilität der einzelnen Teile soll natürlich so hoch wie möglich sein. Poröse Stellen, die aufgrund zu dünner Teile auftreten, dürfen gar nicht vorkommen. Hier muss der Wunsch nach einer Senkung der Kosten durch leichtere Teile mit der Verantwortung für das sicherere Fliegen bei Testflügen in Einklang gebracht werden.

Die Eigenherstellung mit dem 3D-Drucker macht Airbus flexibler

Solange die Zulieferung vorgabengerecht abgewickelt wird, ist bei Airbus auch ohne die Nutzung der 3D-Drucker ein reibungsloser Ablauf gewährleistet. Hin und wieder können bei den Zulieferern jedoch Engpässe entstehen, die dann sofort auch für Airbus negative Folgen haben. Zudem gilt, je kürzer die Produktionskette ist, desto kostengünstiger ist das Endergebnis.

Der Einstieg in die Eigenherstellung von Bau- und Ersatzteilen für die Flugzeuge macht Airbus unabhängiger von den Konditionen der Zulieferfirmen. Die eigene Produktion neuartiger Bauteile sichert gleichzeitig die interne Weiterentwicklung bei Airbus langfristig ab.

Letztes Jahr stellt Airbus auf der Internationalen Flugausstellung in Berlin das erste Flugzeug aus dem 3D-Drucker mit einer einzigartigen, neuen Gitterstruktur vorgestellt. Thor ist aus dreieckigen Gitterstrukturen aufgebaut, die dem Flugkörper die notwendige Stabilität und gleichzeitig ein sehr geringes Gesamtgewicht verleihen. Einen ersten Testflug hat das Flugzeug aus Polyamid bereits erfolgreich überstanden. Die Gewichtsreduzierung jedes einzelnen Teils führt wie schon beschrieben dazu, die Flugleistung zu optimieren. Airbus arbeitet weiter daran, die Fertigung zu optimieren und den Flugzeugkörper in Zukunft in einem Stück drucken zu können. Allzu lange wird das wahrscheinlich nicht mehr dauern.

  • Posted on 15. August 2017
  • Written by 3dworld
  • Categories: 3D-Druck
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Egal in welcher Form oder mit welchem Belag – sich immer die Wunschpizza drucken zu lassen, schien bis vor Kurzem noch vollkommen utopisch. Doch 3D-Entwickler haben bereits 2014 mit dem „Foodini” einen Lebensmitteldrucker herausgebracht, der jede erdenkliche Form aus Schokolade oder Teig herstellen kann. Besonderen Auftrieb hat das Projekt nun durch den italienischen Nudelhersteller Barilla erhalten, der von der Idee Nudeln in allen erdenklichen Formen anzufertigen, begeistert ist.

Seit 2016 gibt es einen weiteren 3D-Pizzadrucker auf dem Markt, den sogenannten „Beehex”. Ursprünglich sollte der 3D-Lebensmitteldrucker die Wunschpizza mit vielen Nährstoffen für Astronauten auf langen Flügen anfertigen. Ein solches Gerät sollte den Weltraumbesuchern das Pizza zubereiten mit pulverartigen Zutaten erleichtern. Hierfür entwickelte der Erfinder Anjan Contractor einen 3D-Drucker.

Allerdings wurde das Forschungsvorhaben von der NASA aufgrund von Budgetkürzungen nicht weitergeführt. Um den Drucker dennoch für Anwender nutzbar zu machen, präsentierte Contractor seinen Drucker erfolgreich im Frühjahr 2016 bei einer amerikanischen Technik-Messe in Texas.

Nahrungsmittel mit dem 3D-Drucker produzieren

Hochwertige Lebensmittel können gezielt für die Produktion der Pizza verwendet werden. Aber auch andere Teigwaren wie Muffins oder Donuts lassen sich mit dem Pizzadrucker individuell anfertigen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Mit dem Drucker können neue Kreationen einfach ausprobiert werden. Die unterschiedlichsten Materialien lassen sich zu einer außergewöhnlichen Pizza zusammenstellen. Das Ganze startet mit dem Teig, der auf einer warmen Platte verarbeitet wird, danach folgen die frei gewählten Zutaten für den Belag.

In der Industrie für Nahrungsmittel sind 3D-Drucker ein entwicklungsfähiges technisches Gerät. Eine „Biotinte“, die aus unterschiedlichen Zelltypen gemischt wird, wird durch den leistungsstarken 3D-Drucker in eine feste Form gebracht und gibt den Druckergebnissen eine besondere Note. Nicht nur die privaten Verbraucher profitieren von den hochwertigen Lebensmitteln, die mit dem 3d-Drucker individuell erzeugt werden können.

Geschäftsleute aus dem Gastronomiebereich haben ebenfalls die Chance, ein Gerät zu kaufen. In der Gastronomie kann die Technologie neue Anwendungsmöglichkeiten finden, wenn sich die Geschäftsleute an das Experiment mit den 3D-Druckern heranwagen.

Die Düsen machen die Pizza besonders locker

Der Teig für die Pizza wird durch viele Düsen gepresst und Schicht für Schicht locker aufgetürmt. Zurzeit ist danach noch ein Ofen zum Backen notwendig, aber der Forscher Contractor versucht, eine 3D-Druckerkonstruktion mit eingebautem Backofen zu entwickeln.

Der NASA Auftrag für die Erstellung eines 3D-Druckers und der Abbruch der Aktion aus Kostengründen führt nun vielleicht dazu, dass auch Nicht-Astronauten in den Genuss einer Pizza aus dem 3D-Drucker kommen können, wenn die Geräte in Zukunft vermehrt in den Pizza-Gaststätten verwendet werden. Auf diese Art und Weise kann der Test der NASA auf der Erde unter anderen Bedingungen weitergeführt werden und die Gäste entscheiden, ob die Pizza aus dem 3D-Drucker langfristig eine Zukunft haben wird.

  • Posted on 14. August 2017
  • Written by 3dworld
  • Categories: 3D-Druck, Küche
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3D-Drucker sind in einigen Firmen ein unverzichtbares technisches Gerät geworden. Als besonderes Geschenk können mit Hilfe der 3D-Drucker aus eingescannten Personen oder sogar Fotos realistische Ganzkörperportraits gedruckt werden. Das Portrait erfreut sich auch in Berlin sehr großer Beliebtheit und kann auf dem gesamten Lebensweg eines Menschen genutzt werden, um einzelne Stationen oder Momente des Lebenswegs festzuhalten. Firmen wie das figurenWERK bietet diesen Druck in verschiedenen Materialien und Größen an. Mit dem 3D-Scanning kann das eigene Abbild ebenso erzeugt werden, wie das Abbild eines Familienangehörigen oder eines Bekannten.

Ärzte können 3D-Drucker sogar benutzen, um Ganzkörperportraits ungeborener Kinder anzufertigen. Alle Details lassen sich auf dem 3D-Druck erkennen. Der Druck kann in der Medizin somit auch als Hilfe in der Frühdiagnostik eingesetzt werden. Das 3D-Ganzkörperportrait eines Ungeborenen hat für die Mediziner einen hohen Stellenwert.

Der 3D-Druck bringt mehr Nähe

Sie haben sicher viele Ideen, welche Personen Sie mit dem 3D-Druck verewigen möchten. Wer aus beruflichen Gründen weit von seinem Ehepartner entfernt wohnt, kann eine 3D-Figur von sich selbst verschicken. Einen solchen 3D-Druck zu verschenken, bedeutet, dass die Figur sehr real aussieht und ein stärkeres Gefühl der Nähe vermitteln kann. Beim 3D-Druck hat der Beschenkte eine Figur zum Anfassen.

Das Rapid Prototyping Verfahren für die Fertigung der 3D-Figuren kann sowohl Metall und Papier als auch Kunststoff verarbeiten. Die Daten des Kunden, welche erforderlich sind, um das passende dreidimensionale Modell zu erschaffen, sind schnell erstellt. Die Grundlage für die Erzeugung der Modelle sind sogenannte CAD-Daten, aus denen in kurzer Zeit brillante 3D Farbmodelle hergestellt werden. Nach ihren Vorgaben werden die 3D-Drucke vorbereitet, wobei die Vermeidung von überlappenden Flächen, bessere Endergebnisse liefert. In Hohlräume, die geschlossen sind, wird eine Öffnung eingebaut, damit die Entpulverung stattfinden kann.

Mit dem 3D-Druck zur Figur

Die Aufnahme in Form eines eingescannten Ganzkörperportraits oder eines zweidimensionalen Fotos dient als Vorlage für die Herstellung der Druckdaten und später der Fertigung einer physischen Figur. Im Rahmen eines 3D-Projektes lassen sich verschiedenste Ideen realisieren. Es gibt bereits 3D Figuren berühmter Filmhelden wie aus Luke Skywalker und Han Solo aus StarWars oder von bekannten Sportlern. Der 3D-Druck von Figuren liegt im Trend und kann nicht nur als Fanartikel, sondern vor allem als persönliches Geschenk und besondere Erinnerung genutzt werden.

3D Portraits sind weltweit sehr verbreitet. In Japan und den USA hat der 3D Druck schon lange einen Markt gefunden. Und auch in Deutschland öffnen immer mehr Fotostudios, die die vorgegebenen Daten unterschiedlich verarbeiten und auf Wunsch ein Ganzkörperportrait als 3D-Druck anfertigen. Die Verarbeitung der Daten und der anschließende Druck des Portraits erfolgen in der Regel innerhalb weniger Stunden. Erfahrene 3D-Druckexperten wissen, dass beim Körperscannen zum Beispiel keine Seidenkleidung getragen werden sollte, weil die 3D-Drucker nur andere Materialien optimal zum gewünschten 3D Ganzkörperportrait verarbeiten.

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Das Betonhaus aus dem 3D-Drucker als Vision für die Zukunft? Nein, in Eindhoven wird es in Kürze Realität. Einige Forscher der Technischen Universität Eindhoven haben die Erlaubnis erhalten, ein Haus aus Beton mit dem neuen 3D-Druck Verfahren zu bauen. In Europa wird diese Bauweise zum ersten Mal verwendet und alle Augen sind nun auf Eindhoven gerichtet.

Der Druckkopf des großen 3D-Druckers kann in alle geplanten Richtungen bewegt werden. Er wird mit einem Betonmischer und der dazu gehörenden Pumpe verbunden. In umfangreichen Testreihen ist der 3D-Drucker, der bis zu 650000 Euro wert ist, auf seine Baufähigkeit mit unterschiedlichen Betonarten hin geprüft worden. Eine spezielle Software darf nicht fehlen, damit das Endergebnis ein Erfolg wird.

Nicht nur in Holland wird der 3D-Druck im Baugewerbe eingesetzt

Bereits jetzt können Betonbrücken aus dem 3D-Drucker hergestellt werden. Im spanischen Alcobendas wurde in einem Park eine über 1,5 m lange Brücke, die mit Hilfe des Contour Crafting produziert wurde, aufgestellt. In Amsterdam planen Forscher eine sich selbst bauende Brücke aus Beton. In Italien entsteht sogar ein ganzes Dorf mit der neuen 3D-Druck Technologie. Hotels auf den Philippinen werden ebenfalls mit dem 3D-Druck-Verfahren geplant und gebaut.

Weltweit gewinnt die 3D-Druck-Technologie immer mehr an Bedeutung und der Beton 3D-Druck bringt der In- und ausländischen Infrastruktur neue entlastende Impulse. Unternehmer wie Andrey Rudenko, die sich sehr für die Architektur interessieren, lassen eine Garage aus Beton mit Hilfe eines Beton 3D-Druckers erstellen. Das theoretische Wissen, mit dem Andrey Rudenko arbeitet, ist im Prinzip zwanzig Jahre alt. Damals war die praktische Realisierung des Projekts noch an der passenden Soft- und Hardware gescheitert.

Der 3D-Druck mit Beton realisiert Bauvorhaben

Andrey Rudenko hat im Rahmen des RepRap-Projekts ein Jahr gebraucht, bis die passende Baumischung für den Beton 3D-Drucker gefunden worden war. Die Finanzierung des Projekts hat er außerdem selbst übernommen. Der 3D-Drucker ist relativ klein und soll auch für mittlere Unternehmen erschwinglich sein.

Der Hausbau wird mit der 3D-Beton Druck vorangetrieben und fördert weltweit die Entstehung neuer Häuser, Brücken und anderer Bauwerke. Gebäude können mit der beeindruckenden Technologie schneller als mit herkömmlichen Bauweisen fertiggestellt werden. Da überall Wohnraum dringend benötigt wird, weil die Zahl der Bevölkerung täglich wächst, hat der 3D-Druck mit Beton eine gute Zukunftsperspektive.

Die Beton 3D-Druck Technologie arbeitet sehr schnell und präzise. Die Zeitersparnis reduziert zudem die Baukosten. Die Visionen der Architekten lassen sich mit dem 3D Drucker und dem umweltfreundlichen recycelbaren Beton zeitnah in die Realität umsetzen und können dadurch spürbar zu einer Entlastung der Infrastruktur und des Wohnungsmarktes führen. Zumindest dort, wo ausreichend Bauflächen vorhanden sind.

  • Posted on 15. June 2017
  • Written by 3dworld
  • Categories: 3D-Bau
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Die Legende von Zelda lebt seit dreißig Jahren und ist auch heute noch präsent. Als The Legend of Zelda 1986 erstmals auf dem Markt erschien, hätte sich wohl niemand daran gedacht, dass drei Jahrzehnte später, das mittlerweile zu den Klassikern gehörende Spiel eine völlig neue Dimension erhalten würde. Zelda kommt zurück – die dazugehörende Karte ist detailgetreu nachgebaut worden.
Mit Hilfe des 3D-Druckers rückt das Computerspiel Zelda somit vor in die reale Welt und verspricht den Fans viel Spaß beim Entdecken. Sammelnde Fans auf Facebook haben bereits geschlossene Gruppen gegründet, um mit dem Zelda-3D-Druck ungestört zu handeln. Ein halbes Jahr hat es gedauert, bis die komplexe Spielwelt in 3D-Qualität fertig war. Das Arbeiten haben sich aber gelohnt, weil die Zelda-Fans die altbekannte Welt nun aus einer völlig neuen Perspektive anschauen können.

Das Computerspiel Zelda als 3D-Druck

Die Vorstellung des fertigen 3D-Drucks in den sozialen Netzwerken wie Twitter brachte Mike Matei bis zu 10000 Likes und die Fangemeinde wächst von Tag zu Tag weiter. Er hat die Karte als eingeschweißter Fan des Spiels zuerst mit dem Programm Minecraft rekonstruiert und die Daten anschließend mit dem 3D-Drucker anfertigen lassen. Zu guter Letzt hat er den fertigen Druck in Handarbeit angemalt.

Nach monatelanger Entwicklungsarbeit, in der jedes Detail inklusive der Höhle nachgebaut wurde, wurde das Endergebnis als Foto bei Twitter präsentiert. Verkauft wurde der 3D-Druck schließlich an den amerikanischen Fan Willard McFarland. Die Fans warten noch auf ein Video, in dem alle Einzelheiten bis zur endgültigen Fertigstellung genau beschrieben werden. Auf diese Art und Weise möchten die Fans teilhaben an dem gesamten Entstehungsprozess und ganz genau über jede technische Einzelheit beim Nachbau der Oberwelt informiert werden.

Zelda hat einen Kultstatus bei den Fans erreicht

Viele Computerspiele kommen und gehen, aber Zelda bleibt. Mit dem präzisen 3D-Druck lebt das Computerspiel Zelda erneut auf und findet über die sozialen Netzwerke weitere begeisterte Anhänger. Die moderne 3D-Technologie eröffnet damit auch in der Welt der Computerspiele neue Horizonte. Die Detailvielfalt der nachgebauten Karte ist beeindruckend und zieht nicht nur Fans in den Bann.

In der Historie der Nintendo-Ära waren Kartenvorlagen bisher nicht so weit verbreitet, mit der 3D-Drucker Technologie ist nun der exakte Nachbau des Zelda-Spielfelds gelungen. Man darf gespannt sein, ob weitere Spiele folgen. Für langjährige Fans und für junge Neueinsteiger lebt die Zelda-Computerspiel Legende dank einer brillanten 3D-Qualität völlig neu auf.

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